Wieder mal Thailand. Erst ein bisschen Bangkok-Action, dann rauf in den Norden, Chiang Mai, Chiang Rai, Tempel, Märkte, Pad Thai. Das volle Programm. Danach wurde es Zeit für Insel-vibes. Also: ab nach Koh Chang.
Planlos angekommen
Ich bin nach Trat geflogen, wie immer ohne Plan. Dachte mir: Irgendwie wird das schon klappen mit der Weiterreise zur Insel. Hat’s auch. Direkt beim Flughafen gibt’s ein kleines Büro, das die ganze Logistik übernimmt, Shuttle zur Fähre, Fähre, Shuttle zum Hotel. Und das Beste? Die holen dich auch wieder ab. Easy peasy. Wer sich vorab schlau machen will, kann das hier tun: tratairportguide.com

White Sand Beach: Name kitschig, Ort top
Ich hab’s mir am White Sand Beach gemütlich gemacht. Klingt nach Postkartenkitsch, ist aber einfach entspannt. Schöner Strand, coole Restaurants, Roller-Verleih um die Ecke, kleine Shops, eigentlich alles da, was man für ein paar faule Tage braucht. Kein Stress, keine Hektik, nur Sonne und Sand.



Roller her, Insel erkunden
Paar Tage später hatte ich genug vom Rumliegen. Also Roller gemietet (geht überall fix und günstig) und ab auf Entdeckungstour. Kleiner Spoiler: Man kann nicht ganz um die Insel fahren. Die Strasse hört einfach irgendwann auf. Aber keine Sorge, das macht die Runde nicht weniger spannend.
Erster Stopp: der Norden. Unterwegs gibt’s ein paar nette Spots, der kleine Schrein San Chao Pho Koh Chang, den Than Mayom Wasserfall und das gemütliche Fischerdorf Salak Khok. Ganz hinten wartet dann der Mangrove Walk, ein Holzpfad durchs Grün, der mehr bietet als nur hübsche Insta-Bilder. Man könnte da locker zwei Tage rumtuckern. Wanderwege, Natur, ein bisschen Abenteuer, alles am Start.



| Wichtig: Elefantentouren! Leute! Warum muss man das immer noch erwähnen. Ja, die Tiere sind beeindruckend. Und ja, es klingt verlockend, sie zu streicheln, zu waschen oder gar zu reiten. Aber genau da liegt das Problem: Damit ein Elefant so zahm wird, muss er zuerst durch die Hölle. Der Wille wird ihm gebrochen, mit Gewalt, Isolation und dem berüchtigten Elefantenhaken. Das hat nichts mit Tierschutz zu tun, auch wenn’s sich „Sanctuary“ nennt. Wenn du die Tiere anfassen kannst, ist meistens etwas faul. Also: Bitte keine Elefantentouren. Kein Waschen, kein Reiten, kein Selfie. Tu den Tieren den Gefallen. |
Die Südschleife: Mehr Wasserfälle, weniger Leute
Nächster Tag, nächste Runde. Diesmal Richtung Süden. Auch hier gibt’s einiges zu sehen: Aussichtspunkte, versteckte Buchten und natürlich Wasserfälle. Der bekannteste ist wohl der Khlong Phlu, nix Weltbewegendes, aber ein netter Spaziergang durch den Dschungel lohnt sich allemal.


Highlight am Ende der Strasse: das Grand Laguna Resort. Oder besser gesagt: was davon übrig ist. Eine halbe Geisterstadt, halb Resort, halb Filmkulisse. Man zahlt ein kleines Eintrittsgeld und kann dann auf eigene Faust durch verlassene Gebäude und alte Schiffe streifen. Spannend? Auf jeden Fall.









Fazit?
Koh Chang ist nicht die spektakulärste Insel Thailands, aber genau das macht sie so angenehm. Kein Ballermann-Feeling, kein übertriebener Luxus, sondern einfach: Ruhe, Natur, und ein bisschen Abenteuer. Ideal, wenn du mal abschalten willst oder dich planlos treiben lassen möchtest.
Hinweis: Im Kartentitel kannst du einen Stern sehen, klicke diesen an um die Karte unter deinem Google Profil zu speichern. Du findest sie anschliessend auch unter Google MyMaps.
